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EVOLUTION LEAPERS
THINK TANK FÜR KREATIVE FUTUROLOGIE

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FUTUROLOGIE
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DER ZUKUNFTSGESTALTUNG

ESSAY-SERIE
zur kreativen Futurologie

von Freigeist von Lebenskunst
Evolutionsphilosoph

ESSAY 5:

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    Das Patriarchat, in dem wir heute immer noch leben, wurde in Europa von indo-europäischen Invasoren eingeführt, die die einheimische alteuropäische Bevölkerung versklavten und deren sozio-biologisch gewachsene Stammesgemeinschaftskultur zerstörten. Wer Detailwissen darüber sucht, studiere die Geschichte der antiken Griechen, die dies ausführlich schriftlich dokumentiert haben. Die Herrschaft des Patriarchats beruht weitgehend auf dem simplen Prinzip "Teile und herrsche!", das erklärt, warum und wie eine relativ kleine Minderheit militärisch hochentwickelter Eroberer eine grosse Bevölkerungsmasse dauerhaft unterdrückt halten und ausbeuten konnte. Auch wenn im Laufe der Geschichte die Eliten wechselten und sogar die Eliten selber sich schliesslich dem Geist des Patriarchats unterwerfen und ihm dienen mussten (symbolisiert etwa durch den monotheistischen Gott oder das weltbeherrschende Kapital), blieb doch die Grundstruktur des Patriarchats immer erhalten. Sie ist an ihrer gesplitteten Machtpyramide erkennbar, mit einer herrschenden Elite an der Spitze und einer dummgehaltenen, ausbeutbaren Bevölkerungsmasse als Basis. Während man im alten europäischen Adel noch immer die Erben der germanischen (oder sonstigen indo-europäischen) Eroberer an der Pyramidenspitze erkennen kann, ist der neue Großbürgeradel des Industrie- und Informationszeitalters meist nicht mehr genetisch zu definieren, sondern durch die von seinen Vorgängern übernommene patriarchale Zwei-Klassen-Mentalität identifizierbar. Der von oben herab diktierte GREAT RESET des World Economic Forum in Davos ist ein typisches Beispiel hierfür. Die Kapitaleliten und ihre politischen Marionetten meinen, ungefragt über das Schicksal der Völker der Welt entscheiden zu können, die sie in wirtschaftlicher Abhängigkeit halten, medial manipulieren und erzieherisch indoktrinieren. Auch der scheinbar antikapitalistische Sozialismus hat sich mit seiner Parteibonzenelite und der geknechteten Bevölkerung kein Stück aus der patriarchalen Kultur herausbewegt, sondern zementiert sie nur auf andere Weise. Das Dumme ist nur, dass das Patriarchat nun sein natürliches Ende erreicht, da der technische Fortschritt diesem hochaggressiven Gesellschaftssystem alle Waffen und sonstigen Umweltzerstörungs- und Entmenschlichungsmöglichkeiten bietet, sich selbst konsequent zu zerstören. Und ganz offensichtlich kann dieses System gar nicht anders. Wer so durch und durch seit Jahrtausenden auf Krieg und gewaltsame Vorherrschaft in allen Varianten und Bereichen gebürstet ist, kann sich nur in Konkurrenzkämpfen zerfleischen, kann nur die Biosphäre und den Menschen immer weiter erniedrigen und ausbeuten, bis nur noch Wüste bleibt, kann nur jeden, der ernsthaft Alternativen entwickeln will, als lebensbedrohlichen Feind ansehen, verleumden, verlachen, vertreiben und notfalls auch totmachen. Das Patriarchat will auf gar keinen Fall Alternativen zulassen - und verurteilt sich damit selbst zum Aussterben - und das ist gut und richtig so. Lassen wir ihm seine Eigendynamik bis zum bitteren Ende. Wer dieses Spiel durchschaut, zieht sich jetzt besser zurück und lässt den Dingen ihren natürlichen Lauf, ohne sich der Gefahr auszusetzen, dem Zusammenbruch im Weg zu stehen. Tatsächlich ist in vielen unterschiedlichen Alternativszenen weltweit zur Zeit ein ganz klares Einigeln und Abgrenzen zu erkennen. Jetzt ist die Zeit, sich zurückzuziehen und mit Gleichgesinnten in alternativen Nischen neue Lebensweisen für die Zeit nach dem Zusammenbruch zu entwickeln. Jetzt ist die Zeit, im Kleinen Parallelgesellschaften zu entwickeln, von denen später eine neue Gesellschaftskultur ausstrahlen kann. Ich selbst als praktizierender Futurologe habe bereits die Hoffnung weitgehend aufgegeben, Unternehmer, Politiker oder sonstige Entscheidungsträger zu alternativen Entscheidungen bewegen zu können. Das birgt nur ein enorm hohes Frustrationspotential bei gleichzeitig gesicherter Armut. Mal davon abgesehen, dass mir Geschäftsleute und Bürokraten die finanziell oder politisch ausbeutbaren Elemente meiner veröffentlichten Ideen ganz frech klauen und den ganzen Rest links liegen lassen. Greenwashing sei als Paradebeispiel genannt. Ich konzentriere mich daher weitgehend auf die Arbeit mit und in diversen Alternativszenen und Parallelgesellschaften. Die Entlohnung hierfür ist weniger eine monetäre, dafür aber eine in hohen menschlichen und sozialen Werten - und vor allem eine lebenswerte Zukunft. Ich kann daher allen, die dies lesen, nur dringend empfehlen, aus dem absterbenden patriarchalen Gesellschafts- und Wirtschaftssystem auszusteigen und sich eine alternative Nische mit Gleichgesinnten zu suchen. Steigt aus, solange ihr noch könnt - und lasst das System mit Vollgas gegen die Wand fahren. Wir sehen uns danach zum gemeinsamen Aufbau einer neuen Welt ...

Freigeist von Lebenskunst, 21. Juli 2022, La Gomera

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FREIGEIST VON LEBENSKUNST
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ALTERNATIVENENTWICKLER
und CEO von EVOLUTION LEAPERS

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